Macht ohne Zukunft - Zukunft ohne Macht

Für uns gehören Begriffe wie "freier Markt" sowie "offener und fairer Wettbewerb" – wenn auch nicht in verabsolutierter Form – zu Recht zu den Grundlagen einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

 

Die multiplen Krisen zeigen uns zugleich, dass die Erkenntnis- und Problemlösungsfähigkeit unserer Gesellschaft dramatisch unterentwickelt ist. Zunehmend zentralisierte Strukturen vernichten die Vielfalt der Lebensbereiche und Kulturen. Das persönliche Leben verarmt. Die Monopolisierung greift darüber hinaus mit unabsehbaren Konsequenzen für die Biosphäre tief in den Prozess der natürlichen Evolution ein, macht eine Weiterentwicklung unserer Kultur unmöglich und zerstört die Voraussetzung für individuelle Kreativität und Freiheit.

 

Die aktuell erkennbaren globalen Probleme lassen deutlich werden, dass ein machtverkrustetes Wirtschaftssystem keine Zukunft hat. Zentralistischen Systemen nicht unähnlich ist es zu blind und behäbig, um langfristig den Lebensnotwendigkeiten gerecht werden zu können. Die globale Oligarchie ist sowohl mit einer freien Gesellschaft als auch den ökologischen Existenzvoraussetzungen auf längere Sicht unvereinbar.